Dunkle Wolken ziehen auf…

In den vergangenen Wochen habe ich keine neuen Artikel veröffentlicht. Man könnte deshalb leicht den Eindruck gewinnen, dass ich seither untätig war. Jedoch ist genau das Gegenteil der Fall: Es wurde aber nicht nur das Design der Seite umgestellt. Auch die technische Infrastruktur des Webauftritts wurde massiv verbessert. Dabei handelt es sich allerdings nur um kosmetische Änderungen. Im Wesentlichen habe ich mich in letzter Zeit ganz intensiv damit beschäftigt, wie man sich persönlich auf eine Krisensituation vorbereiten kann. Schon oft haben wir an dieser Stelle ja gemeinsam festgestellt, dass es jederzeit zu einer krisenähnlichen Situation in unserer Umgebung kommen kann. Deshalb habe ich unter anderem auch am 12. August 2016 eine Anfrage per E-Mail an die Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz der Landesregierung in Tirol gestellt.

In dieser Anfrage wollte ich lediglich eine Liste sämtlicher Schutzräume in meiner Region anfordern, welche in einem möglichen Krisenfall für die Öffentlichkeit bzw. Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Selbstverständlich hatte ich im Vorfeld schon versucht, selbst derartige Informationen im Internet zu finden. Leider wurde ich eben nicht fündig. Am 16. August 2016 erhielt ich dann folgende Antwort auf meine Anfrage per E-Mail:

Datum: Tue, 16 Aug 2016 14:55:01 +0000
Von: THALER Stefan
Betreff: AW: Liste öffentliche Schutzräume
An: Friedrich Schiller
Cc: GUNDA Gabriel

KAT-ZS-0/7-2016

Sehr geehrter Herr Schiller!

Anfangs bedanke mich für Ihre Anfrage und möchte Ihnen das Nachstehende dazu als Basisinformation zum Thema mitteilen:

Das ursprüngliche Schutzkonzept wurde Anfang der 60er Jahre für das Ziel entwickelt, Schutzräume für die Bevölkerung zu errichten, die vor den Auswirkungen von Kriegshandlungen, in deren Verlauf auch Kernwaffen zum Einsatz kommen können, schützen.

In Österreich generell und auch in Tirol gibt es lediglich nur für wenige Personen öffentliche und speziell entsprechend technisch ausgestattete Schutzräume. Bis zum Jahre 1997 war noch der Bau von Schutzräumen in Mehr- und Einfamilienhäusern in der Tiroler Bauordnung vorgeschrieben, von welchen aber nur eine Bruchteil auch entsprechend technisch ausgestattet wurde. Je nach technischer Ausstattung sind Schutzräume für eine kurzfristige Unterbringung von etwa zehn Stunden oder bis zu vierzehn Tagen (Anlagen des Grundschutzes) und länger ausgelegt.

In Österreich stehen ca. 2 Mio. Plätze zur Verfügung, 53 Prozent davon bei privaten Immobilienbesitzern. Ca. 160.000 Plätze gibt es österreichweit in Bundesbauten. Inwieweit diese Plätze auch einen langeandauernden Aufenthalt ermöglichen (technische Ausstattung, Vorräte, Behandlungsmöglichkeiten, Platzangebot …) ist kaum abzuschätzen.

Durch die bei einem zivilen Störfall stark reduzierten Belastungen und verschobenen Relationen verliert dieser ursprüngliche Gedanke des unmittelbares Schutzes weitgehend an Bedeutung, während das Bestreben, einen Störfall ohne starke Beeinträchtigung des natürlichen Lebenslaufes zu überdauern, in den Vordergrund tritt. Wird daher „nur“ ein Störfall in einem grenznahen Kernkraftwerk als Bedrohung gesehen, so wird auch eine Reduzierung des baulichen Aufwandes (Teilschutz, Sicherheitswohnung) möglich.

Es empfiehlt daher sich an erster Stelle Überlegungen dahingehend anzustellen, welche Räumlichkeiten in der gewohnten Umgebung als Grundschutz geeignet sind. Auch eine entsprechende Haushaltsbevorratung mit Lebensmitteln und Getränken, Medikamenten etc. für die Dauer von mindestens 10 Tagen, die Möglichkeit zur Überbrückung von Energieausfällen im Falle eines längerdauernden Blackouts, das persönliche und familiäre Sicherheitskonzept uvm. sind nach einschlägiger Meinung aller Experten die Basis eines umfassenden Selbstschutzes.

Näheres dazu erfahren Sie auf der Webseite des Österreichischen Zivilschutzverbandes unter http://www.zivilschutzverband.at/.

Mit freundlichen Grüßen

Für die Landesregierung

(Thaler e.h.)

Ing. MBA Stefan Thaler
Landeswarnzentrale
Abt. Zivil- und Katastrophenschutz
Eduard-Wallnöfer-Platz 3, 6020 Innsbruck

Konzeption für zivile Verteidigung?

Auf meine konkrete Frage nach einer Liste sämtlicher Schutzräume in meiner Umgebung bekam ich also keine konkrete Antwort. Warum hat man mir nicht einfach eine derartige Liste geschickt? Kann man daraus gar folgern, dass es keine Liste gibt? Ursprünglich wollte ich ja diesen Schriftverkehr gar nicht veröffentlichen, da ich auch schon mit einer derartigen „Larifari-Antwort“ gerechnet hatte. Am letzten Wochenende kam es dann jedoch zu merkwürdigen Vorgängen. Die Berichte der Mainstream-Presse konzentrierten sich plötzlich darauf, dass erstmals seit 30 Jahren die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland wieder ein Zivilschutzkonzept für den sogenannten Ernstfall vorlegt. Das Papier unter dem Titel „Konzeption für zivile Verteidigung“ wurde offensichtlich vom Bundesinnenministerium ausgearbeitet. Warum findet man in sämtlichen Berichten eigentlich auch immer die Angabe, dass dieses Konzept insgesamt 69 Seiten umfasst? Naja, egal. Was also tun, wenn morgen plötzlich Krieg in Deutschland ist? Wie kann man richtig reagieren, wenn eine radioaktive Wolke über Europa zieht? Was macht man eigentlich, wenn es zu einem Angriff mit chemischen Waffen kommt?

Wozu wird dieses Thema ausgerechnet jetzt behandelt? Natürlich wird von der deutschen Regierung sofort betont, dass die jüngsten „Terroranschläge“ in Deutschland und anderen europäischen Staaten nicht der Anlass dafür seien. Es wird anscheinend auch ausdrücklich festgehalten, dass ein Angriff auf deutsches Territorium unwahrscheinlich sei. Jedoch verlange es die Sicherheitsvorsorge, „sich trotzdem auf eine solche, für die Zukunft nicht grundsätzlich auszuschließende existenzbedrohende Entwicklung angemessen vorzubereiten“. Zum ersten Mal seit dem sogenannten „Mauerfall“ im Jahr 1989 animiert die deutsche Bundesregierung also die Bevölkerung zur aktiven Vorratshaltung:

Die Bevölkerung wird angehalten, einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln von zehn Tagen vorzuhalten.

Demnach entspricht ein „angemessener Vorrat“ an Trinkwasser rund zehn Liter pro Person. Aber auch Lebensmittel, Bargeld und Energie sollen „bereitgehalten“ werden. An dieser Stelle kristallisiert sich ein Fakt heraus: Weder in Deutschland noch in Österreich können die Menschen sich Hilfe vom sogenannten Staat erwarten! Im wirklichen Notfall werden wir vielmehr auf uns alleine gestellt sein. Mit Sicherheit wird niemand kommen und uns dann noch mit Essen oder Trinken versorgen. Im konkreten Notfall ist die Wahrscheinlichkeit darüber hinaus sehr hoch, dass so gut wie nichts mehr funktionieren wird. Einige Beispiele: Kein Strom, kein Wasser und kein Gas. In den Geschäften werden die Regale in sehr kurzer Zeit leer sein. Werden Tankstellen noch geöffnet haben und (falls ja) wie lange?

Unterschiedliche Bedrohungslagen

Wir haben hier ja schon sehr oft die geopolitische Situation analysiert. Deshalb können wir festhalten, dass die globalen Eliten wohl längst an einem Krieg gegen Russland arbeiten. Wichtig ist hier jedoch unsere Erkenntnis, dass auch Russland dabei lediglich eine „zugewiesene Rolle“ spielt. Es gibt nämlich kein Gut oder Böse! Wie oft habe ich eigentlich in den vergangenen Jahren auf die „spezielle“ Rolle von Deutschland aufmerksam gemacht? Ist uns wirklich bewusst, dass die US-Administration ausgerechnet in der Bundesrepublik Deutschland massenhaft immer noch Kommandozentralen, Militärbasen sowie Atomwaffenlager betreibt? Welches Land wird also im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung mit Russland wohl bei einem „Gegenschlag“ zum Ziel „Nummer 1“ erklärt werden? An dieser Stelle möchte ich gar nicht mehr „weiter ausholen“. Interessierte Leser können sich zu den Details in meinen bisherigen Beiträgen wohl sehr umfassend informieren.

Auch andere Bedrohungslagen innerhalb des Vereins mit dem Namen „Europäische Union“ (EU) haben wir in der Vergangenheit schon oft angesprochen. Ein Zusammenbruch des Finanzsystems (Stichwort: Euro-Krise) kann letztendlich zu zivilen Unruhen führen. Hier sei noch einmal erwähnt: Die Einführung der „gemeinsamen Währung“ (Euro) sowie die sogenannte „Griechenland-Krise“ wurde vor allem von der US-Administration gesteuert (Stichwort: Goldman Sachs). Jedenfalls kann man durchaus behaupten, dass diese „Konstrukte“ nicht mehr lange zu halten sind. Aber auch die Millionen Menschen, die in den vergangenen Monaten aus ihren Heimatländern flüchten müssen, weil dort bereits der „totale Krieg“ herrscht, können durchaus gewaltsame Auseinandersetzungen auslösen. Aber auch hier gilt: Die US-Administration hat ihre Hände im Spiel!

Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht

Im sogenannten „Konzept“ der deutschen Bundesregierung zur zivilen Verteidigung geht es aber auch darum, wie die Bundeswehr im Krisenfall unterstützt werden kann. Sogar eine Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht scheint nicht mehr ausgeschlossen. Dazu gehört eben auch der sogenannte „Einsatz der Bundeswehr im Inneren“. Rechnet man also in der Tat sogar mit einem bewaffneten Konflikt innerhalb des eigenen Landes? Ja, ich denke schon. Die Gründe für die Veröffentlichung der „Konzeption für zivile Verteidigung“ sind also vielseitig. Dabei haben wir bisher sogar das weitläufige Feld von Naturkatastrophen völlig ausgeklammert. Wie schnell können uns Überschwemmungen, Stürme oder Erdbeben treffen? Wenn also erst einmal die Infrastruktur zerstört ist, sollte man in der Lage sein, sich selbst zu versorgen. Dabei sollte man definitiv festhalten: Ein Notvorrat für zehn Tage wird wohl eher nicht ausreichen!

Sollten wir also wirklich weiterhin jene Menschen auslachen, die für sich selbst und ihre Angehörigen einen Notfallplan ausarbeiten? Handelte es sich bei diesen Menschen in der Tat um Spinner und Verschwörungstheoretiker? Keinesfalls. Eigentlich sollte jetzt schleunigst jeder von uns seinen ganz persönlichen Notfallplan erstellen. Dabei werden wir zwar einige Tipps aufschnappen können. Am Ende wird jedoch jeder selbst individuell dieses Thema angehen müssen. Neben der überlebensnotwendigen Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser könnte man jedenfalls auch an persönliche Dokumente, tragbare Wertsachen (Stichwort: Tauschhandel) oder Bargeld (besser noch Edelmetalle wie Gold oder Silber) denken.

Denn auch die sogenannten „staatlichen Organe“ denken an diesen „Selbstschutz“. Im Konzept der deutschen Bundesregierung findet man dazu angeblich folgende Formulierung:

Für den Fall der Aufgabe des Dienstsitzes sind Vorkehrungen zu treffen, um die Aufgabenwahrnehmung einer Behörde an einen anderen, geschützteren Platz (Ausweichsitz) verlagern zu können.

Notstand, Kriegsrecht und Ausgangsverbote…

Natürlich ergeben sich dabei eine Menge weiterer Fragen: Wie kommen die betroffenen Menschen zu eventuell vorbereiteten „Zufluchtsorten“, wenn bereits ein Notstand oder gar das Kriegsrecht ausgerufen wurde? Mit Sicherheit kann man davon ausgehen, dass in diesem Fall längst Straßensperren bestehen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Ausgangsverbote verhängt werden. In Summe finden wir bei diesem Thema wirklich kaum positive Aspekte. Schon allein deshalb lohnt es sich jedoch, rechtzeitig zumindest darüber nachzudenken.

Nur so kann uns klar werden, dass wirklich niemand mehr für unsere Sicherheit garantieren kann. Im Übrigen hat dies auch in der Vergangenheit niemals jemand getan! Vielmehr haben wir uns lediglich von den globalen Eliten und den gleichgeschalteten Mainstream-Medien in Sicherheit wiegen lassen. Abgelenkt. Programmiert. Oder mit anderen Worten: Eine völlig illusionäre Realität wurde eigens für  uns dazu generiert. Es gibt also mit Sicherheit „gute Gründe“ für die offizielle Aufforderung zur zivilen Notvorsorge. Deshalb sollte man spätestens jetzt bewusst durch sein Leben gehen. Es ziehen nämlich nicht erst jetzt „dunkle Wolken“ am Himmel auf. Bisher wurden derartige „Warnungen“ stets ins Lächerliche gezogen. Vor allem von den Mainstream-Medien, die jetzt plötzlich inflationär darüber berichten. In den Redaktionsstuben der Mainstream-Presse gibt man sich aktuell überrascht. Dabei handelt es sich jedoch nur um ein weiteres „verlogenes Spiel“.

Wenn wir endlich erkennen, dass die illusionäre Welt, welche extra für uns errichtet wurde, nicht mehr zu halten ist, dann können wir auch aus diesem „Traum“ erwachen. Nicht Angst darf aber jetzt unser Ratgeber sein. Nein, ganz im Gegenteil: Wir könnten gerade jetzt erkennen, dass wir eine Gemeinschaft benötigen, um die kommenden Herausforderungen zu meistern. Wann haben wir eigentlich zuletzt mit unseren Nachbarn in wahrer Freundschaft ein Gespräch geführt? Was jetzt zählt sind persönliche Kontakte und gegenseitige Unterstützung. Wenn wir ein persönliches Netzwerk zum gemeinsamen Schutz und zur gegenseitigen Hilfe aufbauen, dann kann uns nämlich überhaupt nichts passieren. Wir können unsere Entscheidungen mit gutem Gewissen mit unseren Herzen treffen und uns in Liebe begegnen.


Bildnachweis: Beitragsbild via pixabay.com / Fotograf: Myriams-Fotos / Lizenz: Public Domain CC0

Empfehlungen zu diesem Thema:

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.