Smarte Überwachung, die krank macht?

In unserer heutigen Gesellschaft ist ja bekanntlich alles „smart“. Beinahe jeder hat ein Smartphone, Tablet usw. und die Wenigsten können sich mittlerweile ein Leben ohne diese „smarten“ Geräte vorstellen. Aktuell greifen die globalen Konzerne längst auch nach der Vorherrschaft in unseren persönlichsten „Lebensräumen“ (Wohnungen/Häuser). Unter dem Schlagwort „Smart Home“ soll unser Leben mutmaßlich „vereinfacht“ werden. Selbstverständlich handelt es sich bei derartigen smarten Geräten um „Spione“ im eigenen Wohnzimmer.

In der Vergangenheit haben unzählige IT-Experten beispielsweise vor den Gefahren von „smarten Lautsprechern“ gewarnt. Immerhin stellt man sich damit ein Gerät in die eigene Wohnung, welches mit einem Mikrofon ausgestattet ist, und so können theoretisch auch sämtliche Gespräche im Umfeld „belauscht“ werden. Aber Achtung: Was haben wir eigentlich in der Vergangenheit immer wieder „gelernt“? Nun, ALLES was theoretisch möglich ist, wird auch in die Tat umgesetzt. Soll heißen: Es handelt sich hierbei um eine „smarte Überwachung“, die sich die betroffenen Menschen auch noch „freiwillig“ in die eigenen „vier Wände“ stellen! Mit den aktuellen „Zaubersprüchen“ wie „ALEXA“ oder „OK GOOGLE“ erfolgt also die freiwillige Überwachung der geneigten Menschheit. Das wären also die vorliegenden Fakten.

OK – GOOGLE…

Jetzt kommt es allerdings „noch“ besser: Bei näheren Untersuchungen des sogenannten „Google Home Mini“ stellte sich nun heraus, dass genau dieses „smarte“ Gerät in der Tat sämtliche Gespräche rund um die Uhr aufzeichnet und an die Server von Google überträgt. Bitte wie? Ja, lesen Sie es bitte noch einmal in Ruhe: ALLE GESPRÄCHE. RUND UM DIE UHR. OK – GOOGLE??? Jetzt wäre unter Umständen der richtige Zeitpunkt, um über die Zusammenhänge zwischen dem IT-Konzern Google und den US-Geheimdiensten nachzudenken. Nein? Ok, man hat ja ohnehin nichts zu verbergen? Interessanter Ansatz. OK – GOOGLE??? Kommen wir jetzt zum nächsten „Lifestyle-Produkt“ der vergangenen Jahre: iPhone, iPad, iOS – Apple. Wow. Geile Produkte – oder? Aktuell zeigt ein Softwareentwickler der Menschheit, wie leicht sich Passwörter von Apple-Nutzern stehlen lassen. Das verwendete Betriebssystem iOS ermöglicht es nämlich JEDEM Entwickler, Passwortabfragen zu generieren, welche jenen von Apple bis ins kleinste Detail gleichen. So? Aha. Wie oft haben Sie in den vergangenen Wochen eigentlich auf Ihrem iPhone oder iPad Ihre Apple-ID samt Passwort eintippen müssen? Sind Sie SICHER, dass dies auch wirklich immer für den IT-Konzern Apple notwendig war? Noch einmal: An dieser Stelle sollten Sie nun einmal in Ruhe über die Zusammenhänge zwischen dem IT-Konzern Apple und den US-Geheimdiensten nachdenken.

Der neue Lifestyle, den man nicht abschalten kann?

Kommen wir zum nächsten Lifestyle-Tool der völlig manipulierten und „programmierten“ Gesellschaft: WhatsApp. Aktuell demonstriert ein Entwickler, wie leicht es ist, mit WhatsApp Kontakte auszuspionieren. Die betroffenen Benutzer können nichts dagegen tun. Die Funktion, welche dafür verwendet wird, kann man auch nicht abschalten. Ja, ich möchte es an dieser Stelle noch einmal wiederholen: MAN KANN NICHTS DAGEGEN TUN. MAN KANN ES AUCH NICHT ABSCHALTEN. Jetzt wäre unter Umständen der richtige Zeitpunkt, um über die Zusammenhänge zwischen WhatsApp und den US-Geheimdiensten nachzudenken – oder?

Auch Microsoft steht aktuell in den Schlagzeilen: Forscher haben nämlich nachgewiesen, dass Microsoft Sicherheitslücken zwar in Windows 10 behoben hat, die gleichen Lücken in Windows 7 und 8 jedoch bewusst offen ließ. Auch in der E-Mail-Anwendung „Outlook“ ließ der IT-Konzern eine kritische Sicherheitslücke monatelang offen. Das Programm hat (in den vergangenen 6 Monaten) bei mit S/MIME verschlüsselten E-Mails jeweils auch eine unverschlüsselte Kopie mitgesendet. Zufälle? Wohl kaum. Denken Sie auch hier noch einmal an die US-Geheimdienste…

Ja, es handelt sich hier lediglich um wenige Beispiele. Beispiele, die jedoch alle sehr aktuell sind! Selbstverständlich sollten wir nicht vergessen, dass die US-Administration ja auch noch über sogenannte „westliche Verbündete“ verfügt. Ein Datenaustausch zwischen den internationalen Geheimdiensten ist dabei ja bekanntlich durchaus „gewünscht“. Mit anderen Worten: Ein derartiger Transfer von Daten findet auch mit Sicherheit statt!

Lesen Sie die Packungsbeilage oder…

Ganz schön „smart“ unsere völlig überwachte Gesellschaft – oder? Es sind eben nicht nur die globalen Finanz-Konzerne „too big to fail“. Wer hat schon den Mut diese Themen aufzugreifen, und sich mit diesen globalen „Riesen“ anzulegen. Hier möchte ich dann noch auf ein weiteres Thema aufmerksam machen. Smartphones haben sich auf der ganzen Welt also in kürzester Zeit als mutmaßlich „unersetzliche“ Kommunikationstechnologie durchgesetzt. Ist es allerdings in der Tat möglich, dass sie trotz der rasanten Verbreitung gar krebserregend sind? Dazu habe ich einen durchaus spannenden Film mit dem Titel „Thank You For Calling“ gesehen. In diesem Film wird nicht nur den besorgniserregenden Hinweisen auf mögliche Gesundheitsrisiken nachgegangen, sondern vor allem der Frage, warum diese Forschung bisher kaum in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen ist. Anhand von Fakten, Insidern und spannenden Protagonisten rekonstruiert der Film eine groß angelegte Verschleierungstaktik der Mobilfunkindustrie. Es handelt sich also auch hier um einen Kampf von David gegen Goliath. Es handelt sich jedoch gleichzeitig um einen Kampf für unsere Freiheit. Einen Kampf für unsere Gesundheit. Einen Kampf für die Freiheit und Gesundheit unserer Kinder. Legen wir endlich los! Ich bin überzeugt, dass man sehr wohl etwas „gegen diese Entwicklungen“ unternehmen kann. An erster Stelle dürfen wir uns von den globalen Konzernen keinesfalls „einreden“ lassen, dass man „es“ nicht abschalten kann.

Selbstverständlich können wir „es“ abschalten. Dazu sollten wir im Vorfeld eventuell auch unser persönliches Gewissen befragen. Benötigen wir denn diese „Apps“ in der Tat? Müssen wir wirklich rund um die Uhr erreichbar sein? Können wir unsere Mobiltelefone nicht auch einfach ausschalten? Müssen diese „smarten“ Geräte auch neben unseren Betten liegen? Wollen wir uns „alternative“ Konzepte überlegen, damit wir unsere Kinder von derartigen Technologien „schützen“ können? Hören wir doch öfter einmal in uns selbst hinein. Was sagt unser Gefühl? Schließen wir doch mehrmals am Tag einfach gemeinsam einmal für wenige Sekunden unsere Augen. Was fühlen wir dabei? Wie geht es uns damit? Aber sehen Sie sich den Trailer zum oben erwähnten Film bitte zuerst einmal selbst an…

.

.


Bildnachweis: Beitragsbild via pixabay.com / Fotograf: natureaddict / Lizenz: Public Domain CC0

Tweet about this on TwitterShare on Facebook0Share on LinkedIn0Share on Google+0Email this to someone

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.