Es fährt ein Zug nach Nirgendwo…

Im Zwielicht der Dämmerung an diesem Abend im Jänner verschwimmen die Konturen im dichten Nebel. Ich kann kaum die eigene Hand vor meinen Augen sehen, jedoch erkenne ich gerade noch das Schild, welches über mir hängt. Dort steht „Gleis 2“. Ich befinde mich wohl bei einem Bahnhof. Vor mir erkenne ich durch den Nebel gerade noch einen Wagon der 1. Klasse. Dunkle Gestalten in Anzügen und langen Mänteln drängen sich in diesen letzten Wagon hinein. Sie haben es anscheinend sehr eilig. Wahrscheinlich wird dieser Zug wohl in den nächsten paar Minuten abfahren. Aber halt! Ist das nicht…? Doch, ich bin mir ganz sicher: Das ist Angela Merkel. Den Mann hinter ihr kenne ich doch auch. Ja sicher, dabei handelt es sich doch um Herrn Macron. Auch Herr Putin steigt ein. Je länger ich diese Situation beobachte, umso klarer kann ich die einsteigenden Passagiere erkennen. Es handelt sich dabei ausschließlich um bekannte Politik-Darsteller. Mir wird schnell klar: Sobald alle den Wagon betreten haben, wird dieser Zug abfahren. Augenblicklich lichtet sich der dichte Nebel am Bahnsteig. Jetzt erkenne ich, dass vor dem Wagon noch unzählige weitere Wagons hängen. Ich entscheide mich am Bahnsteig an den vielen Wagons vorbeizugehen. In den Abteilen erkenne ich immer mehr Politik-Darsteller aus unterschiedlichsten Ländern. Diese Zuggarnitur scheint unendlich lang zu sein. Die Türen der Wagons schließen sich und ich höre eine freundliche Stimme, die durch einen Lautsprecher erklingt: „Bitte zurücktreten, der Zug auf Bahngleis 2 fährt ab.“

Ich stehe nun ganz alleine am Bahnsteig 2 und habe mich dazu entschlossen, den Politik-Darstellern zum Abschied hier ein letztes Mal zu winken. Es wird nämlich ein Abschied auf Dauer sein. Diese Politik-Darsteller fahren keinesfalls zu einer wichtigen Tagung. Nein. Wir werden sie aus den Augen verlieren. Sie treten heute ihre letzte Reise an, weil nun auch sie selbst erkannt haben, dass sie lediglich unbedeutende Schauspieler auf der Bühne der internationalen Politik sind.

Genau diese Szene habe ich vor Augen, wenn ich an unser Projekt für das Jahr 2018 denke. In der Vergangenheit haben wir uns so oft mit diesen Politik-Darstellern beschäftigt. Obwohl uns durchaus klar war, dass es sich dabei lediglich um gut bezahlte Schauspieler handelt, haben wir uns doch immer wieder von ihnen ablenken lassen. Ablenken von den wirklich wichtigen Dingen. Genau dazu wurden sie ja auch von denen erschaffen, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Jetzt wollen wir jedoch wesentlich mehr wissen!

Willkommen im Kaninchenbau…

Vor uns liegt ein Kaninchenbau, den es endlich zu erkunden gilt. Hier gibt es allerdings beinahe zu viele Gänge und Ebenen. Mit Sicherheit wird unsere Erkundungstour ein schwieriges oder gar kompliziertes Unterfangen. Trotzdem: Nehmen wir unsere Taschenlampen in die Hand und legen wir los. Dabei wird es völlig egal sein, wo wir beginnen. Früher oder später werden wir nämlich erkennen, dass alle Ebenen und Gänge nur gemeinsam einen Sinn ergeben. Wie Zahnräder, die sich nur dann drehen, wenn sie ineinandergreifen.

Ich nehme heute also einfach einmal meine Taschenlampe in die Hand, und versuche damit ein wenig Licht auf einige wenige Tunnel im Kaninchenbau zu werfen. Das erste Licht fällt dabei auf einen Herrn mit dem Namen Elon Reeve Musk. Woher kennen wir diesen Namen? Nun, es handelt sich um einen global aktiven Unternehmer und Investor. Bekannt geworden ist er durch die Gründung des Online-Bezahlsystems PayPal. Zuletzt sorgte dieser Herr jedoch auch für Schlagzeilen rund um seine mutmaßlichen „Erfolge“ mit dem privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX und dem Elektroautohersteller Tesla. Von welchen Erfolgen die internationale Mainstream-Presse konkret spricht, erschließt sich mir jedoch mittlerweile leider nicht mehr so ganz. So liegt bei Tesla der Anteil defekter Autos, welche vor dem Verkauf noch repariert werden müssen bei unglaublichen 90 Prozent. Ja, wir sprechen hier von defekten Autos. Zum Vergleich: Bei anderen Autoherstellern liegt dieser Anteil bei rund 10 Prozent.

Geheime Raumfahrzeuge?

Das Unternehmen SpaceX arbeitet schon längere Zeit eng mit der US-Administration zusammen. Dabei hat man bisher angeblich schon öfter sogenannte „geheime Raumfahrzeuge“ für die US-Regierung ins All gebracht. Beispielsweise soll das Unternehmen im Mai 2017 einen Satelliten für den militärischen US-Geheimdienst National Reconnaissance Office (NRO) gestartet haben. Das Personal des NRO wird ausschließlich vom US-Militär und der CIA gestellt. Die gesamten Kosten dieses Nachrichtendienstes tragen CIA und US-Verteidigungsministerium. Der NRO-Direktor ist dem Direktor der CIA gegenüber weisungsgebunden.

In der Nacht zum vergangenen Montag hat das Unternehmen SpaceX eine Trägerrakete mit der Bezeichnung „Falcon 9“ von Cape Canaveral an der Ostküste gestartet. Dabei handelt es sich bekanntlich um ein Raketenstartgelände der US-Air-Force. Dieses Gelände nutzte bisher doch hauptsächlich die Nationale Aeronautik- und Raumfahrtbehörde (NASA), eine Bundesbehörde der US-Administration? Nun, am vergangenen Montag lautete der Auftrag für das Unternehmen SpaceX jedenfalls einen „Geheim-Satellit“ der US-Regierung mit dem interessanten Codenamen „Zuma“, in die Erdumlaufbahn zu bringen. Dieses Ziel wurde allerdings nicht erreicht. Angeblich ist der „Geheim-Satellit“ ins Meer gestürzt. In den Mainstream-Medien wird davon berichtet, dass „Zuma“ angeblich mehrere Milliarden Dollar gekostet hat. Ein weiterer herausragender „Erfolg“ für Herrn Elon Musk?

Das Unternehmen SpaceX wurde übrigens mit dem Ziel gegründet, Technologien zu entwickeln, die es „der Menschheit ermöglichen sollen, den Mars zu kolonisieren und das Leben auf anderen Planeten zu verbreiten“. Für Ende 2018 sollen anscheinend sogar zwei „Weltraumtouristen“ einen bemannten Flug um den Mond unternehmen. Warum eigentlich nur UM den Mond?

Bargeldlose Finanzdienstleistung…

Über PayPal braucht man heute wohl kaum mehr viele Erklärungen abzugeben. Die Spuren führen uns hier auch wieder einmal nach Palo Alto. Im Jahre 2000 ging PayPal aus dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen Confinity und X.com hervor. Lediglich 2 Jahre später wurde PayPal dann von eBay für 1,5 Milliarden US-Dollar erworben. Zuvor war PayPal bereits bei mehr als der Hälfte sämtlicher eBay-Benutzer die beliebteste Zahlungsmethode. Heute handelt es sich wohl um den bekanntesten Online-Bezahldienst dieser völlig virtuellen Welt. Mit anderen Worten: PayPal gehört mittlerweile ohne Zweifel zu den einflussreichsten Unternehmen der bargeldlosen Finanzdienstleistung.

Kaum verwunderlich, dass auch hier enge Verbindungen zu US-Geheimdiensten sowie US-Ministerien bestehen. Seit Oktober 2006 ist beispielsweise bekannt, dass die Kundendaten bei PayPal mit diversen Listen von der US-Heimatschutzbehörde mit Terror- und Drogenhandel-Verdächtigen abgeglichen werden. Selbstverständlich reicht dabei bereits eine Namensähnlichkeit aus, um in das Visier der US-Administration zu geraten.  Meist wird dann sofort das Konto des entsprechenden Benutzers gesperrt und man kommt für längere Zeit nicht mehr an sein Geld. In einem solchen Fall wird man per E-Mail aufgefordert, seine Identität amtlich zu beweisen und sogenannte „persönliche Dokumente“ an eine nicht näher bezeichnete Stelle in Omaha im Bundesstaat Nebraska einzureichen. Derartige Dokumente sind beispielsweise der entsprechende Personalausweis, Reisepass oder auch Kreditkarten- und Stromabrechnungen.

WikiLeaks, Nutzungsbedingungen und Regelungen…

Im Dezember 2010 wurden die „guten Verbindungen“ von PayPal zur US-Administration sogar noch besser erkennbar. Zu diesem Zeitpunkt erfolgte nämlich die dauerhafte Sperrung des Spendenkontos von WikiLeaks. Als Grund gab man bei PayPal an, dass man die Nutzungsbedingungen verletzt habe und dass man „illegale Aktivitäten“ nicht unterstützen wolle. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Enthüllungsplattform WikiLeaks wiederholt mit der Veröffentlichung von mutmaßlich „vertraulichen oder geheimen Dokumenten“ zur US-Außenpolitik, zum Irakkrieg oder zum Afghanistankrieg für Aufsehen gesorgt. Als wahren Grund für die Sperrung des Spendenkontos von WikiLeaks bei PayPal muss deshalb wohl der politische Druck der US-Administration gesehen werden. Nur somit konnte man die Finanzierungsmöglichkeiten über Spenden für WikiLeaks massiv erschweren. Eine interessante rechtliche Frage wäre dabei allerdings, ob man seitens WikiLeaks in der Tat gegen die Nutzungsbedingungen von PayPal verstoßen hat? Noch interessanter wäre die Frage, ob die Aktivitäten von WikiLeaks wirklich illegal waren bzw. immer noch sind?

In Europa operiert der PayPal-Konzern übrigens nach luxemburgischem Recht. In mehreren Rechtsstreitigkeiten berief man sich deshalb schon darauf, keine Bank im eigentlichen Sinn zu sein, sondern eben ein Internet-Bezahldienst, für den „andere Regelungen“ gelten. Bisher wurde leider noch nie eindeutig geklärt, welche „Regelungen“ dies sein könnten.

Fazit

Heute habe ich das Licht meiner Taschenlampe lediglich auf einen Mann geworfen. Wir haben gesehen, dass sich bereits dabei mehrere weitere Tunnel im Kaninchenbau öffnen, die wir jedenfalls gemeinsam genauer erkunden sollten. Nur dieser eine Unternehmer bzw. Investor bringt uns also wertvolle Zusatzinformationen über die US-Administration, US-Ministerien, US-Geheimdienste, US-Militäreinheiten und US-Behörden. Kein Wunder: Sämtliche Unternehmen von Herrn Musk haben im Zeitraum von 20 Jahren immerhin rund 4,9 Milliarden Dollar an Subventionen seitens der US-Administration erhalten. Ein einzelner Herr führt uns in die Welt der Elektroautos, die uns neuerdings so gerne als nachhaltig verkauft wird. Er führt uns gleichzeitig auch in die Welt der Raumfahrt und zum einflussreichsten Online-Bezahldienst. Handelt es sich dabei in der Tat um eine Reihe von Zufällen? Wer meine bisherigen Beiträge aufmerksam gelesen hat, kann diese Frage mit Sicherheit schnell beantworten. Richtig: Zufälle gibt es nicht.

Die „richtigen Fragen“ stellen…

Wir sollten deshalb die nächsten Tage nutzen, um die „richtigen Fragen“ zu stellen. Ich weiß schon: Das ist nicht immer so einfach. Tja, wer hat denn auch gesagt, dass es einfach werden wird? Nur wenn wir künftig öfter einmal die „richtigen Fragen“ stellen, werden wir im Laufe der Zeit auch passende Antworten darauf erhalten. Viele dieser „passenden“ Antworten werden wir uns gemeinsam erarbeiten. Ich habe an dieser Stelle einmal versucht, meine „richtigen Fragen“ dazu zu formulieren.  Sicherlich sind meine „richtigen Fragen“ keinesfalls vollständig und deshalb würde ich mich auch sehr über weitere „richtige Fragen“ von Dir zu diesem Thema freuen. Nutze dazu doch einfach den untenstehenden Kommentarbereich oder schicke mir eine kurze Nachricht per E-Mail.  Vielleicht können wir in den nächsten Wochen und Monaten dann auch gemeinsam schrittweise die „richtigen Antworten“ auf die Fragen finden. Nutze dazu bitte auch den Kommentarbereich oder schicke mir ein E-Mail.

Abschließend wünsche ich Dir jetzt noch eine hoffentlich spannende Zeit bei Deiner Recherche, um meine „richtigen Fragen“ aufzulösen bzw. um Deine eigenen „richtigen Fragen“ zu formulieren. Bis zum nächsten Mal und nicht vergessen: Manchmal denke ich bereits vor dem Frühstück an sechs unmögliche Dinge…

Richtige Fragen:

  • Was ist die NASA?
  • Was ist die NASA wirklich?
  • Wer gründete die NASA?
  • Was sind die Aufgaben der NASA?
  • Wer leitet die NASA?
  • Wer leitet die NASA wirklich?
  • Wer ist Elon Musk?
  • Wer ist Elon Musk wirklich?
  • Was ist Tesla?
  • Was ist Tesla wirklich?
  • Wie lautet die Agenda zu Elektro-Autos?
  • Sind Elektro-Autos nachhaltig und umweltfreundlich?
  • Sind Elektro-Autos wirklich nachhaltig und umweltfreundlich?
  • Was ist „autonomes Fahren“?
  • Was ist PayPal?
  • Wozu dient PayPal?
  • Wozu dient PayPal wirklich?
  • Wie lautet die Agenda zu PayPal?
  • Wie lautet die Agenda zur bargeldlosen Gesellschaft?
  • Was sind Gesetze?
  • Was sind Gesetze wirklich?
  • Was sind Regelungen?
  • Was sind Regelungen wirklich?
  • Wo und wann gelten Gesetze?
  • Für wen gelten Gesetze?
  • Für wen gelten Gesetze wirklich?
  • Wo und wann gelten Regelungen?
  • Für wen gelten Regelungen?
  • Für wen gelten Regelungen wirklich?
  • Wer erlässt Gesetze?
  • Wer erlässt Gesetze wirklich?
  • Wer erlässt Regelungen?
  • Wozu möchte man den Mars kolonisieren?
  • Wer oder was ist/war „Zuma“?
  • Was ist das Projekt Starlink?
  • Was ist das Projekt Starlink wirklich?
  • Was ist ein Alphabet?
  • Was ist ein Alphabet wirklich?
  • Was ist Google?
  • Was ist Google wirklich?
  • Von wem wurde Google gegründet?
  • Von wem wurde Google wirklich gegründet?
  • Wer war Nelson Mandela?
  • Wer war Nelson Mandela wirklich?


Bildnachweis: Beitragsbild via pixabay.com / Fotograf: spirit111 / Lizenz: Public Domain CC0

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