Ground Control to Major Tom…

Aus dem Fenster sieht er ganz weit draußen in der Galaxis eine kleine gelbe Sonne leuchten. Um sie kreist in einer Entfernung von rund 150 Millionen Kilometer ein durchaus unbedeutender sowie kleiner Planet. Auf diesem Planet leben Bioformen, welche so erstaunlich primitiv wirken, dass sie in der Tat immer noch ihre Digitaluhren für eine unwahrscheinlich tolle Erfindung halten. Dieser blaugrüne Planet hat jedoch viel größere Probleme: Die meisten seiner Bewohner sind fast immer unglücklich. Im Laufe der Zeit wurden selbstverständlich zahlreise Vorschläge unterbreitet, aber die hatten meist lediglich mit kleinen bedruckten Papierscheinen zu tun. Es ist schon interessant: Es sind ja keinesfalls diese bedruckten Papierscheine, die sich unglücklich fühlen. Auf diese Art und Weise bleibt das Problem natürlich weiterhin bestehen und vielen Menschen geht es einfach schlecht, selbst denen mit Digitaluhren.

So sieht er also in aller Ruhe diese kleine gelbe Sonne und den kleinen blaugrünen Planeten durch das kreisrunde Fenster seiner Rakete. Im Hintergrund läuft Musik. Ein Mann singt folgenden Text: „Major Tom an Bodenstation! Ich sitze hier in einer Blechdose. Hoch über der Welt. Der Planet Erde ist traurig und ich kann nichts dagegen tun.“ Aber halt: Dieser Mann in der Rakete, der aus dem Fenster sieht und Musik hört, sitzt doch in einem roten Auto? Was ist denn da los? Jedenfalls handelt es sich hier um ein bizarres Vorgehen. Tja. So bizarr es auch klingen mag, anscheinend kam es in dieser Woche genau zu dieser Szene. Wir haben uns in diesem Jahr ja schon einmal mit Herrn Elon Musk und seinen Unternehmen SpaceX und Tesla beschäftigt.

Ein privates Unternehmen?

Am Dienstagabend erlebten Raumfahrt-Fans dann eines der „größten Spektakel aller Zeiten“. Der erste Flugtest der neuen Trägerrakete wurde erfolgreich durchgeführt. Dies berichten zumindest die deutschsprachigen Mainstream-Medien schon beinahe inflationell. In der dazugehörigen Berichterstattung erfährt man auch immer wieder, dass es sich bei SpaceX um ein „privates Unternehmen“ handeln soll. Wie wir bereits wissen, handelt es sich bei den Auftraggebern von Herrn Musk verdächtig oft um militärische US-Geheimdienste und US-Ministerien. Auch die Subventionen, welche Herr Musk in den vergangenen Jahren seitens US-Administration erhalten hat, sind durchaus beachtlich. Ein privates Unternehmen also???

Aber kommen wir zurück zum Flug von „Falcon Heavy“. Dessen Auswirkungen sind nämlich in der Tat vielfältig. Ein Resultat ist etwa, dass jetzt also ein roter „Tesla Roadster“ im Weltraum herumfliegt. Am Steuer dieses Elektroautos sitzt eine Puppe in einem Raumanzug. Sie hört auf den Namen „Starman“. Beim Start erklang der Song „Space Oddity“ von David Bowie. Auf dem Armaturenbrett steht „Don´t Panic“. Dabei handelt es sich wohl um eine Anspielung auf das Kultbuch von Douglas Adams mit dem Namen „Per Anhalter durch die Galaxis“ (siehe Einleitung im ersten Absatz). Darüber hinaus hatte Herr Musk wohl die Idee, Livebilder aus dem All von seinem roten Tesla samt „Starman“ zu senden. Hin und wieder ist dabei im Hintergrund sogar der kleine blaugrüne Planet (Erde) aufgetaucht. Laut Journalisten der Mainstream-Presse soll es sich dabei um „einmalige Aufnahmen“ handeln. Ich würde hingegen meinen, dass mit diesen Bildern etwas nicht ganz stimmt.

Das gesamte Wissen der Menschheit?

Das Elektroauto von Tesla mit dem „Starman“ soll allerdings erst gar nicht lange um die Erde kreisen. Vielmehr will man möglichst rasch die Erdanziehung verlassen und sich auf eine Reise um die Sonne begeben. Später wird dann auch noch am Mars vorbeigeflogen. Herr Musk spricht dabei eben von einer schier unendlichen Reise, welche „Millionen über Millionen Jahre“ dauern wird. Aus diesem Grund soll er in den Tesla nicht nur eine Plakette mit allen Namen der rund 6.000 Mitarbeiter von SpaceX, sondern auch eine „Datenbank über das gesamte Wissen der Menschheit“ gepackt haben. Diese Datenbank hätte ich auch sehr gerne. Wo kann man dieses „gebündelte Wissen“ eigentlich herunterladen? Herr Musk scheint jedenfalls direkten Zugriff auf das gesammelte „Wissen der Menschheit“ zu haben. Woher nur? Nun gut. Dem nicht genug, ließ er auch auf sämtliche Elektronikbauteile die Nachricht „Gefertigt auf der Erde von Menschen“ aufdrucken. Selbst Elon Musk amüsiert angeblich der Gedanke an die „Zwecklosigkeit“ dieser Mission ungemein. So meint der Milliardär kurz nach dem erfolgreichen Start:

 „Sollten Außerirdische jemals darauf stoßen, werden sie sich vielleicht fragen: Hat diese Spezies dieses Auto als Gottheit verehrt?“

Nun, lediglich einen Tag nach diesem „göttlichen“ Marketingereignis im Weltall wird der Milliardär ein Stück weit auf den Boden dieser völlig virtuellen Welt zurückgeholt. Die wirtschaftlichen Kennzahlen von Tesla sorgen nämlich für „Ernüchterung“. Von Rekordverlusten und Produktionsproblemen wird berichtet. Verglichen mit dem Wert aus dem Vorjahr weitete der Elektroautohersteller Tesla seinen Verlust bis Ende Dezember 2017 von 121 Millionen auf sagenhafte 675 Millionen US-Dollar aus. Achtung: Dabei handelt es sich lediglich um den Verlust in den drei Monaten bis Ende Dezember. Drei Monate! Wir sprechen hier also von einem Quartalsverlust in Höhe von rund 550 Millionen Euro. Dennoch: Am sogenannten „Markt“ (ich bevorzuge ja die Bezeichnung Casino!) kamen diese Zahlen gut an. Mehr noch: Sie wurden beinahe von den Anlegern „gefeiert“. Der Aktienwert stieg sofort um rund 2 Prozent. Kann man jetzt endlich von einer „kranken Welt“ reden? Wenn man eben ein „göttliches Produkt“ anbietet, dann kann man schon mal auch über astronomische Rekordverluste und massive Produktionsprobleme hinwegsehen?! So sieht Erfolg aus. Mit anderen Worten: Wenn die Vernetzung zu den Mächten passt, welche im Hintergrund die Fäden ziehen, dann ist in der Tat ALLES möglich.

Projekt STARLINK

Interessante Zusammenhänge finden wir auch bei SpaceX mit den amerikanischen Unternehmen Fidelity Investments und Google. Bereits im Jänner 2015 beteiligten sich beide Konzerne mit rund einer Milliarde US-Dollar an SpaceX. Man kann annehmen, dass sich vor allem Google für den Plan von SpaceX interessiert, ein Netzwerk von Satelliten zur weltweiten Internetversorgung aufzubauen. Nach Angaben von SpaceX soll diese Ausführung wohl rund 10 Milliarden US-Dollar kosten. Man rechnet mit einer Umsetzungsperiode von 5 Jahren.  Die ersten konkreten Pläne reichte SpaceX dazu übrigens erst im November 2016 bei der US Federal Communications Commission ein. Das Konzept sieht vor, dass tausende (!) Satelliten in der Umlaufbahn stationiert werden sollen. Im Herbst des vergangenen Jahres beantragte SpaceX jedenfalls die Rechte am Namen „STARLINK“ für Satelliten- und Satellitenkommunikationsdienste. Ein weiterer Gang im Kaninchenbau öffnet sich da wohl gerade vor unseren Augen. An dieser Stelle möchte ich noch einmal ein paar „richtige Fragen“ wiederholen:

  • Was ist Google?
  • Wer gründete Google?
  • Welche Verbindungen zu Geheimdiensten gibt es bei Google?
  • Wer gründete Google wirklich?
  • Was ist Google wirklich?
  • Was ist Alphabet?
  • Wozu dient ein Alphabet?
  • Wozu dient ein Alphabet wirklich?
  • Was ist Projekt Starlink?
  • Wozu dient Projekt Starlink?
  • Was ist Projekt Starlink wirklich?

Da fällt mir ein: Was ist eigentlich mit dem „Geheim-Satellit“ der US-Administration geschehen, der Anfang des Jahres angeblich ins Meer stürzte? Seither gibt es dazu keinerlei Berichterstattung mehr. Verwunderlich – oder? Es handelte sich dabei doch immerhin um einen Satelliten der US-Administration mit dem Codenamen „Zuma“, der angeblich mehrere Milliarden (!) US-Dollar gekostet hat. Verantwortlich für diesen „Schaden“ war damals eben auch das Unternehmen SpaceX von Herrn Elon Musk. Geboren wurde Herr Musk übrigens in Südafrika. Seit dieser Woche berichten Mainstream-Medien darüber, dass die „politische Karriere“ des südafrikanischen Präsidenten, Herrn Jacob Zuma, wohl vor dem Aus steht. Angeblich hat Herr Zuma in den vergangenen Jahren Südafrika so „mancher Absurdität“ ausgesetzt. Und jetzt wird wohl auch sein Abschied zu einer „Farce“. Man berichtet darüber, dass Herr Zuma seinen Rücktritt als Präsident der Demokratie Südafrika „verweigert“. Interessant dabei scheint, dass Herrn Zuma sowohl die Opposition als auch die Mehrheit seiner „eigenen Partei“ (African National Congress/ANC) zum Rücktritt aufgefordert hat. Deshalb möchte ich hier auch noch einmal ein paar Fragen wiederholen:

  • Wer ist Zuma?
  • Was ist Zuma?
  • Wer oder was ist Zuma wirklich?
  • Wer war Nelson Mandela?
  • Wer war Nelson Mandela wirklich?

Raumenergie und Außerirdische?

Weitere interessante Spuren führen zu einem Herrn Nikola Tesla. Ob die Namensgleichheit zu dem Elektroautohersteller ein weiterer Zufall ist? Zufälle gibt es nicht! Herr Nikola Tesla war jedenfalls eine schillernde Persönlichkeit mit sehr guten Kontakten in die gehobene Gesellschaft und zu „Geldgebern“ wie J.P. Morgan. Diesen Bankier kennen wir ja bereits von der Titanic. Bereits im Jahr 1890 versuchte Herr Tesla jedenfalls die „freie Energie“, welche im Weltraum vorhanden sei, zu nutzen. Etwas später behauptete er gar, dass er bereits Kontakt zu Außerirdischen hatte. Im März des Jahres 1901 meldete er dann sein Patent für einen „Apparat zum Gebrauch von Strahlungsenergie“ an. Mit diesem Apparat konnte Herr Tesla angeblich die „Raumenergie“ auffangen und in elektrische Energie umwandeln. In Folge der sogenannten Wirtschaftskrise der 1930er-Jahre konnte er kaum noch für seinen Lebensunterhalt aufkommen. Nikola Tesla wurde am Morgen des 8. Jänner 1943 schließlich im Hotel New Yorker vom Personal tot aufgefunden. Interessant oder? Es kommt noch besser: Sämtliche Unterlagen sowie das gesamte Eigentum von Herrn Nikola Tesla wurde von US-Beamten beschlagnahmt. Warum wurden sie beschlagnahmt und vor allem wo befinden sie sich heute?

Unbedingt sollten wir der Frage nachgehen, ob Elektroautos wirklich so „umweltschonend“ sind, wie sie uns seitens Medien und Politik-Darstellern in den vergangenen Monaten „verkauft“ werden. Woher soll beispielsweise der dafür notwendige Strom in den kommenden Jahren überhaupt kommen? Wie wir bereits wissen, kommt der Strom ja nicht aus der Steckdose! Aktuell hören wir (nicht nur in Österreich) eher von einem „Energie-Defizit“ was die Stromversorgung betrifft. Wie sehen die dazugehörigen Konzepte aus? Will man etwa vermehrt auf den Bau neuer Atomkraftwerke setzen? Darüber hinaus sollten wir den Herstellungsprozess eines Elektroautos dringend ganz detailliert untersuchen. Könnte es sein, dass alleine dieser Herstellungsprozess „umweltbelastender“ ist, als der jahrelange Betrieb eines „herkömmlichen“ Autos mit Benzin oder Diesel? Was geschieht genau bei der Produktion der Akkus? Welche Materialien werden hier konkret verwendet. Wie sehen die Prozesse rund um die Entsorgung dieser Akkus aus? Es handelt sich dabei aus meiner Sicht um sehr dringliche Fragen, welche möglichst bald geklärt sein müssen!

Sicherlich sind meine „richtigen Fragen“ auch heute keinesfalls vollständig und deshalb würde ich mich sehr über weitere „richtige Fragen“ von Dir zu diesen Themen freuen. Nutze dazu doch einfach den untenstehenden Kommentarbereich oder schicke mir eine kurze Nachricht per E-Mail. Vielleicht können wir in den nächsten Wochen und Monaten dann auch gemeinsam schrittweise die „richtigen Antworten“ auf die Fragen finden. Nutze dazu bitte auch den Kommentarbereich oder schicke mir ein E-Mail.

Abschließend wünsche ich Dir jetzt noch eine spannende Zeit bei Deiner Recherche, um meine „richtigen Fragen“ aufzulösen bzw. um Deine eigenen „richtigen Fragen“ zu formulieren. Bis zum nächsten Mal und nicht vergessen: Manchmal denke ich bereits vor dem Frühstück an sechs unmögliche Dinge…


Bildnachweis: Beitragsbild via pixabay.com / Fotograf: PIRO4D / Lizenz: Public Domain CC0

2 Kommentare

  1. Christoph Lechleitner
    08/02/2018
    Antworten

    Der Anhalter liegt wohl auch als Buch im Handschuh-Fach oder Kofferraum, inkl. Douglas Adams‘ „Beweis“ dass es keinen Gott gibt 😉

    Mit dem Wissen der Menschheit könnte das World Factbook der CIA gemeint sein, https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/

    Zufälle gibt’s sehr wohl, beim Würfeln zum Beispiel ;-))

    Dass die Energie für Mobilität langfristig nur mehr aus kurzfristig erneuerbarer Sonnenenergie kommen darf ergibt sich schon aus der schlechten Luft die wir alle atmen müssen. (Hausbrand, Raucher, Feuerwerke u.a. Blödsinn spielen da natürlich auch mit.

    • frisch2
      09/02/2018
      Antworten

      Hallo Christoph,

      vielen Dank für Deine wertvollen Informationen. Das World Factbook der CIA kannte ich bisher noch gar nicht. Wollen wir mal hoffen, dass es in diesem „Geheimdienst-Factbook“ keine falschen und/oder veralteten Informationen gibt. Es wäre doch sehr schade, wenn die „Außerirdischen“ auf eine „falsche Fährte“ geführt würden – oder? 😉

      Zum Thema „Zufall und Würfeln“ habe ich einen interessanten Beitrag mit dem Titel „Wie zufällig ist Würfeln?“ bei Welt der Physik gefunden. Diesen Artikel findet man hier:
      https://www.weltderphysik.de/thema/chaos-und-ordnung/wie-zufaellig-ist-wuerfeln/

      „Wirkliche Zufälligkeiten spielen in chaotischen Systemen keine große Rolle – sie sind im Gegensatz zu der Empfindlichkeit der Anfangsbedingungen nicht notwendig für chaotisches Verhalten“, sagt Jan Nagler, Physiker am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation und am Institut für Nichtlineare Dynamik der Universität Göttingen. Er findet chaotische Systeme faszinierend, weil sie noch bis heute zu großen Teilen unverstanden sind.

      Dass die Energie für „Mobilität“ langfristig nur aus „kurzfristig erneuerbarer Sonnenenergie“ kommen darf, wäre sehr wünschenswert. Aktuell sehe ich dafür jedoch leider viel zu wenig Initiativen. Die Entwicklungen gehen vielmehr verstärkt in Richtung Atomkraft.

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