Mehr Energie bitte!

Nur noch wenige Tage, dann wird es wieder einmal soweit sein: Der Frühling steht vor der Tür. Er wird uns wieder mehr Sonne, frische Luft, gute Laune und vor allem neue Energie bringen. In der Natur symbolisiert der Frühling stets einen Neubeginn. Sämtliches Leben um uns herum erwacht und ein ganz neuer Lebensabschnitt beginnt. Genau deshalb wäre jetzt wohl der ideale Zeitpunkt, um mit der Umsetzung von neuen Zielen zu starten. Sehr oft können wir in dieser Zeit des Jahres eine wahre Aufbruchsstimmung verspüren. Diese Stimmung sollten wir unbedingt nutzen, um unsere Energiespeicher nach der dunklen Zeit des Winters wieder zu füllen. Bald kommen beispielsweise wieder frischer Spargel oder saftige Erdbeeren auf unsere Märkte. Aber auch andere vitaminreiche Frühlingsgenüsse finden wir dort, die wir rasch auf unseren täglichen Speiseplan setzen sollten!

Frühling steht für Neubeginn. Nicht nur in der Natur: Auch wir sollten uns daher in diesen Tagen bewusst machen, dass „Neues“ eben nicht wachsen kann, wenn das „Alte“ noch zu viel Platz benötigt. Unterstützen wir unsere Energie doch ein bisschen dabei: Wegräumen, aussortieren und entsorgen. Jetzt ist wohl die ideale Zeit dafür, um „alten Ballast“ abzuwerfen. Oft ist man ganz erstaunt darüber, was sich schon wieder so alles „angesammelt“ hat. Dabei muss man sich ja nicht immer sofort von allen Dingen trennen. Manchmal kann es auch recht hilfreich sein, wenn man „alte“ Dinge, die man wahrscheinlich nicht mehr benötigt, erst einmal in Kartons verpackt und im Keller oder in der Garage unterbringt. Sollte man im nächsten Jahr dann diese Kartons ungeöffnet dort wieder vorfinden, dann kann man sich wohl getrost auch von diesen „alten“ Dingen befreien.

Vielleicht kann man jetzt aber auch ganz frische Energie in die eigenen vier Wände bringen? Wie wäre es mit einer neuen Farbe für eine Wand in der Küche oder im Wohnzimmer? Farbige Akzente machen sich immer gut und darüber hinaus sorgen sie jedenfalls für eine fröhliche Umgebung. Keinesfalls darf man jetzt jedoch den Garten, Balkon oder die Terrasse vergessen. Auch hier gilt: Neu beginnen! Braucht man neue Möbel? Welche Pflanzen möchte man einpflanzen? Machen wir auch hier genügend Platz für die Natur. Errichten wir uns bewusst eine „Tankstelle“ für unsere Energie. Mit anderen Worten: Einen Ort an dem wir uns zurückziehen und unsere „Akkus“ aufladen können. Jedenfalls sollten wir die länger werdenden Tage vor allem dazu nutzen, um Licht zu tanken. Raus in die frische Luft: Schon ein kleiner Spaziergang macht glücklich! Wie wir ja bereits wissen, kann sich die Natur nämlich zum absoluten „Game-Changer“ entwickeln.

Aufbruchsstimmung oder Frühjahrsmüdigkeit?

Auf der anderen Seite hören wir aber auch immer wieder davon, dass anscheinend viele Menschen von Frühlingsgefühlen und Aufbruchsstimmung weit entfernt sind. Dabei haben manche angeblich erst die Winterdepression überstanden, und schon klopft die sogenannte Frühlingsmüdigkeit an. Häufig fühlt man sich im wahrsten Sinne des Wortes „angeschlagen“ oder gar „antriebslos“. Zu allem Überfluss steht dann auch noch bald die Zeitumstellung bevor. Viele Menschen empfinden den mutmaßlichen „Zeitverlust“ von einer weiteren Stunde nämlich als sehr belastend. Apropos Zeit: Letzte Woche hat sich unsere Geschirrspülmaschine mit einem dauerhaften, ohrenbetäubenden Geräusch, dazu entschlossen, ihren „Dienst“ komplett einzustellen. Nach der ersten Panik über diesen Defekt war ich vor allem wieder einmal darüber erstaunt, wie schnell doch „die Zeit“ vergeht. Es sind wirklich schon wieder 10 Jahre vergangen? Wow! Kurz und gut: Eine Reparatur kostet wohl rund EUR 500,00. Schon wieder: Wow! Nach langer Überlegung haben wir uns schließlich doch für die Reparatur und gegen eine Neuanschaffung entschieden. Wir reden uns ein, dass unsere Entscheidung aus Gründen der „Nachhaltigkeit“ gefallen ist. Hoffentlich liegen wir damit auch richtig?

Kaum war unsere Geschirrspülmaschine wieder einsatzbereit ohne diesen unerträglichen Lärm zu verursachen, saß ich bei einer Tasse Kaffee am Küchentisch und starrte direkt auf die Uhr an unserem Backofen. Irgendwann kam mir der Gedanke: „Da stimmt doch was nicht?!“. Tja, wir kommen jetzt wieder einmal zu den Themen „Zeit“ und „Energie“. Bitte gut festhalten: Die Uhr am Backofen zeigt die falsche Zeit an! Genauer gesagt: Die Uhr geht 6 Minuten nach. Dabei habe ich diese Uhr doch gerade vor ein paar Wochen neu eingestellt? Mein erster Gedanke war: „Bitte jetzt nicht noch ein Defekt bei einem unserer Haushaltsgeräte.“ Dann erinnerte ich mich an einen Bericht aus der Vorwoche, den ich „nicht ganz ernst“ nahm bzw. meinte, dass mich dieses „Phänomen“ bestimmt nicht betreffen würde.

Energiemangel in ganz Europa…

Daraufhin habe ich mich auf die Suche nach diesem Artikel im Internet gemacht. Diesmal habe ich den Text durchaus aufmerksam durchgelesen. Anschließend war mir klar, dass ich aktuell nicht allein mit diesem Problem bin. Vielmehr ist dieses „Phänomen“ derzeit in ganz Europa zu beobachten. Bitte wie? Ja, in ganz Europa! Der Grund liegt in der Tat im europäischen Stromnetz. Es gibt nämlich schlicht zu wenig Energie! Angeblich speist ein Betreiber bereits seit Mitte Jänner 2018 zu wenig Strom ins Netz ein. Deshalb liegt die Frequenz des Wechselstroms unterhalb der dafür vorgesehenen 50 Hertz. Dies führt dazu, dass die Uhren mancher Haushaltsgeräte massiv nachgehen. Normal sollte die Abweichung von der Zielfrequenz im Stromnetz so gering sein, dass man sie als Taktgeber für die Zeitmessung benutzen kann. Die aktuelle Abweichung ist jedoch angeblich bereits so groß, dass die Zeitabweichung inzwischen über 350 Sekunden (rund 6 Minuten) beträgt. Die aktuelle Netzfrequenz sowie die Netzzeitabweichung in Echtzeit findest Du übrigens beispielsweise auf swissgrid.ch

In den vergangenen Tagen habe ich mich dann ein wenig mehr mit diesem Thema beschäftigt. Zusammenfassend kann man sagen, dass in der Praxis die Netzfrequenz wohl nie völlig stabil ist. Vielmehr schwankt sie stets ein wenig. Die optimale „Stromqualität“ erreicht man bei 50 Hertz. Mit anderen Worten: Je stärker die Stromfrequenz von 50 Hertz abweicht, umso schlechter die Qualität. Noch viel wichtiger ist jedoch, dass dies durchaus dramatische Folgen haben kann. Bei zu starken Abweichungen der Netzfrequenz vom Idealwert von 50 Hertz droht nämlich gar der völlige Zusammenbruch der Stromversorgung. Schon öfter haben wir uns in der Vergangenheit ja bereits mit dem Thema „Blackout“ beschäftigt.

Bitte alle Kraftwerke abschalten…

Jedenfalls muss in einem „funktionierenden“ Stromnetz jederzeit genauso viel Energie erzeugt werden, wie auch gerade (in diesem Moment!) verbraucht wird. Bitte jetzt noch einmal den vorigen Satz lesen! Von einer „unproblematischen“ Schwankung der Netzfrequenz spricht man bei Werten zwischen 49,99 und 50,01 Hertz. Um den weiteren Bedarf an Strom abdecken zu können, müssen zusätzliche Kraftwerke zugeschaltet werden, wenn ein Wert von 49,8 Hertz unterschritten wird. Der Spielraum ist also durchaus „eng“ gesetzt. Darüber hinaus: Woher nimmt man denn so schnell „zusätzliche“ Kraftwerke? Das ist noch nicht alles: Fällt die Netzfrequenz unter einen Wert von 49,0 Hertz wird damit begonnen, Teile des Stromnetzes abzuschalten. Hier spricht der Fachmann dann von einem „Lastabwurf“. Jetzt bitte sehr gut aufpassen: Wird die sogenannte „kritische Marke“ von 47,5 Hertz unterschritten, müssen ALLE Kraftwerke abgeschaltet werden. Noch einmal: Es müssen ALLE Kraftwerke abgeschaltet werden! Letztendlich kündigt sich ein drohender Netzzusammenbruch also IMMER mit einer sinkenden Frequenz an.

Selbstverständlich können wir an dieser Stelle lediglich über die wahren Hintergründe für die aktuelle „Abweichung“ der Netzfrequenz spekulieren. Interessant erscheint in diesem Zusammenhang jedoch, dass es mittlerweile für alle Menschen in Europa durchaus nachvollziehbar wird, dass dieses „System“ unter einem akuten Energiemangel leidet. Selbst die deutschsprachigen Mainstream-Medien berichten in den vergangenen Tagen immer wieder darüber. Dieser Berichterstattung kann man auch entnehmen, dass es einen „Verband der Übertragungsnetzbetreiber“ (entsoe) in Europa gibt. Hier findet man auch den Hinweis, dass seit Mitte Jänner 2018 das „kontinentaleuropäische Stromsystem fortwährend erhebliche Leistungsabweichungen aufweist, die auf einen Versorgungsengpass eines Übertragungsnetzbetreibers des Verbundsystems zurückzuführen sind“. Der konkrete Übertragungsnetzbetreiber wird allerdings nicht genannt. Darüber hinaus führt man selbstverständlich aus, dass an der „Lösung des Problems mit Hochdruck gearbeitet“ wird. Erneut sollten wir uns hier dann auch die Frage stellen, wie sich der europäische Energiebedarf im Zusammenhang mit Elektro-Autos verändern wird. Woher soll die dafür notwendige Energie kommen?

Ein weiterer „Zufall“ gefällig? In Deutschland gibt es unter anderem den Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH mit Sitz in Berlin. Seit Anfang Februar 2018 wird in den Mainstream-Medien darüber berichtet, dass dieser Übertragungsnetzbetreiber vom staatlichen chinesischen Netzbetreiber „State Grid Company auf China“ (SGCC) übernommen werden soll. Mit Überschriften wie „Die Bundesregierung kämpft um 50Hertz“ wollen uns die Redakteure der Mainstream-Presse wohl „beweisen“, dass die deutsche Bundesregierung diese Beteiligung aus China „verhindern“ möchte. Am Rande notiert: Bei SGCC handelt es sich immerhin um das zweitgrößte Unternehmen der (völlig virtuellen!) Welt nach Walmart. Man sollte jedenfalls auch dieses Thema etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Fazit

An diesem Beispiel erkennt man eigentlich ein „schönes“ Bild: Immer mehr Mensch entziehen diesem System ihre Energie. Damit wird die vorherrschende Systemkrise schrittweise beendet. Immer mehr Menschen dieser völlig virtuellen Welt können nun anhand derartiger „Phänomene“ bewusst erkennen, dass die Energie in diesem System knapp wird. An dieser Stelle sollten wir innehalten und tief durchatmen. Es geht um Energie und Zeit! Weniger Energie kann (wie man sieht) zu „mehr“ Zeit führen. Freuen wir uns deshalb vor allem auf einen wunderschönen Frühling. Spüren wir unsere eigenen Energien. Verfolgen wir unsere gesetzten Ziele mit viel Liebe, Einsatz und vor allem im Einklang mit der natürlichen Ordnung. Der Frühling bringt jedenfalls die dazu passende Aufbruchsstimmung mit, welche wir in den kommenden Wochen unbedingt nutzen sollten, um gemeinsam einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Freiheit zu gehen.

Vielleicht möchtest Du ja Deine Gedanken und Ideen zu diesem Thema mit uns teilen? Nutze dazu doch bitte einfach den unten stehenden Kommentarbereich oder schicke mir Deine Meinung per E-Mail. Abschließend wünsche ich dir natürlich eine spannende Zeit bei Deinen Recherchen. Bis zum nächsten Mal – und nicht vergessen: Manchmal denke ich bereits vor dem Frühstück an sechs unmögliche Dinge…


Bildnachweis: Beitragsbild via pixabay.com / Fotograf: pixel2013 / Lizenz: Public Domain CC0

Ein Kommentar

  1. CSCNT
    11/03/2018
    Antworten

    Eine schöne Idee! Danke!!

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