Das große Zittern hat längst begonnen…

Offensichtlich zittert sich nicht nur Frau Merkel durch ihre verbleibende Amtszeit. In den vergangenen Monaten können wir zweifellos eine gestiegene Nervosität im globalen System erkennen. Die Systemkrise lässt sich kaum mehr verstecken, immer mehr Menschen erwachen und erkennen jetzt zumindest schrittweise, dass im vorherrschenden System etwas faul ist. Der beißende Gestank lässt sich kaum mehr unterdrücken.

Beginnen wir wieder einmal mit dem westlichen Politik-System, welches als „Demokratie“ verkauft wird. Was im Schulsystem dazu beispielsweise gelehrt wird:

  • Alle Macht geht vom Volke aus.
  • Die Herrschaft des Staatsvolkes.
  • Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.

Wenn man aktuell vor einer Wahl davor warnt, dass die Stimmabgabe nicht unbedingt ein demokratischer Vorgang sein muss, wird man meist belächelt oder gar als Staatsfeind verteufelt. Nun, sehen wir uns mal ein gegenwärtiges Beispiel dazu an: Die sogenannte „Europawahl 2019“.

Wenn ALLES falsch ist…

Bereits der Begriff „Europawahl“ ist schlichtweg falsch! Warum? Europa ist ein Erdteil und besteht aus rund 50 Ländern mit ca. 750 Millionen Menschen. Die Europäische Union ist hingegen lediglich ein Staatenverbund aus 28 Ländern. Wozu werden die Menschen also mit dem Begriff „Europawahl“ in die Irre geführt? Vielmehr handelt es sich um die Wahl der entsprechenden Politik-Schauspieler zum Europäischen Parlament. Es soll sich ja angeblich um eine „Direktwahl“ handeln? Nur, was ist denn eine Direktwahl? Eigentlich möchte man meinen, dass es sich dabei um eine unmittelbare Wahl durch die Wahlberechtigten handeln sollte. Mit anderen Worten: Die Wahlberechtigten entscheiden direkt – ohne ein Parlament oder ein sogenanntes „Wahlmännergremium“. Schon wieder falsch! Ganz im Gegenteil. Auch Direktsaft ist lediglich ein Marketing-Begriff.

So wurden die ursprünglichen „Spitzenkandidaten“ der vergangenen „Europawahl“ (selbstverständlich nach der erfolgten Wahl) bewusst übergangen und die vor wenigen Tagen noch amtierende deutsche Bundesministerin der Verteidigung, Frau Ursula Gertrud von der Leyen, nominiert. Heute (Dienstag, 16.07.2019) soll dazu die entsprechende Abstimmung erfolgen. Die Journalisten der Mainstream-Medien finden dazu übrigens einen durchaus interessanten Zugang: Mit allen Mitteln versucht man in den letzten Tagen diesen „Demokratie-Fehler“ mit dem Begriff „Deal“ zu umschreiben. Wir lernen also: Ein „Deal“ steht über der „Demokratie“. Gut. Das ist ja auch in der Tat die Wahrheit. An dieser Stelle deshalb ein dringender Appell an alle Menschen da draußen (falls noch nicht realisiert): Bitte diesen Umstand endlich verstehen und auch danach handeln!

Im Visier der Justiz

Dabei stand diese Dame vor wenigen Monaten noch im Visier der deutschen Justiz. Damals wurde der heiklen Frage nachgegangen, ob das deutsche Verteidigungsministerium externe Berater illegal beschäftigte (Scheinselbständige). Damit noch nicht genug: Darüber hinaus war nämlich bekannt geworden, dass die externen Berater-Verträge zumindest teilweise rechtswidrig aus Ministeriumsgeldern finanziert wurden. Den deutschen Steuerzahler sollen diese „Beraterverträge“ rund 90 Millionen Euro gekostet haben. Wie steht es um diese Vorwürfe aktuell? Leider findet man dazu keinerlei aktuelle Informationen.

In den Jahren 2015, 2016, 2018 und 2019 nahm Frau Ursula von der Leyen übrigens auch an den Treffen der Bilderberg-Gruppe teil. Dazu haben wir ja gelernt, dass es sich um rein private Treffen handelt. An dieser Stelle wollen wir also keinerlei Zusammenhänge konstruieren – oder?

Aber auch in Österreich freuen sich offensichtlich viele Menschen über die ausgerufenen „Neuwahlen“ zum Nationalrat der Republik Österreich im September 2019. Auslöser dafür war ja bekanntlich die Veröffentlichung eines Videos, in dem Heinz-Christian Strache sowie Johann Gudenus zu sehen sind. Das genannte Video wurde bereits im Juli 2017 heimlich in einer Villa auf der spanischen Insel Ibiza gedreht. Die Veröffentlichung von deutschen Mainstream-Medien erfolgte wenige Tage vor der oben bereits erwähnten „Europawahl“. Ein weiterer Zufall? Nun gut. Wenige Tage später erklärte der Bundespräsident der Republik Österreich, Herr Alexander Van der Bellen, erklärte: „So ist Österreich einfach nicht.“

Ein Kreuz bewirkt keine Veränderung

Dabei war doch von Anfang an klar, dass es sich auch hier um eine freche Verdrehung der Tatsachen handelte. Angesichts des „Ibiza-Videos“ hat nämlich der Rechnungshof der Republik Österreich alle Parteien aufgefordert, ihre Angaben zu Spenden von Vereinen zu prüfen und allenfalls zu ergänzen. Mittlerweile hat der Rechnungshof die dazugehörigen Bilanzen der Parteien für das Wahljahr 2017 veröffentlicht. Gegen die ÖVP und SPÖ wird es nun eine ganze Reihe von Anzeigen beim Parteiensenat im Kanzleramt geben. Die Gründe dafür sind offensichtlich vielseitig: Unzulässig oder zu spät gemeldete Spenden sowie Überziehung der Wahlkampfkosten. Die richtige Frage dazu lautet also von Anfang an: Welche politische Partei ist im vorherrschenden System eigentlich nicht korrupt? Auch die Antwort auf diese Frage sollte eigentlich hinlänglich klar sein. Trotzdem „freuen“ sich Menschen auf eine „politische Veränderung“ im Herbst 2019. Unfassbar! Was soll sich künftig eigentlich zum Positiven verändern, wenn man die Rahmenbedingungen nicht verändert? Es ist mir hier sehr wichtig zu betonen, dass wir immer nur darüber nachdenken, wie man die Menschheit ändern könnte. Kaum jemand denkt jedoch daran, sich selbst zu ändern. Deshalb: Ein weiteres „Kreuz“ am „Wahlzettel“ im Herbst 2019 wird definitiv keine Veränderung bewirken!

Ein paar weitere tagesaktuelle Begleiterscheinungen der vorherrschenden und sich immer weiter zuspitzenden Systemkrise, die allerdings auch eindeutig beweisen, dass man sich im Moment auf höchster Ebene „durchzittert“, möchte ich heute an dieser Stelle nur noch kurz erwähnen:

Fazit

Am vergangenen Wochenende wurde der YouTube-Kanal von NuoViso mit knapp 170.000 Abonnenten gesperrt. Als Grund dafür wurde seitens YouTube lediglich ein „Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen“ angeführt. Schon öfter haben wir an dieser Stelle auf diese Entwicklung hingewiesen. Ja, es überrascht also keinesfalls, dass es nun derartige Sperrungen bzw. eventuell sogar Löschungen wirklich gibt. Dies betrifft ja nicht nur YouTube. Auch andere soziale Netzwerke (Facebook, Twitter, Instagram usw.) dürfen wir hier nicht vergessen.

Seit dem Jahr 2005 produziert und veröffentlicht NuoViso kostenlos investigative, außergewöhnliche und durchaus interessante Dokumentationen und Interviews. Derartige „alternative“ Informationsquellen werden für das System jedoch immer gefährlicher. Aus diesem Grund werden wir wohl in nächster Zeit immer öfter derartige Aktionen beobachten können. Selbstverständlich stellt sich hier dringend die Frage, wie es um die Meinungsfreiheit bestellt ist? Abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, dass dieser Kanal voraussichtlich in den nächsten Tagen wieder zur Verfügung stehen wird, sollten wir dringend alternative Konzepte finden.

Solange wir die „Macht“ in die Hände privater Unternehmen (Konzerne) – noch dazu aus Übersee – legen, werden wir mit derartigen „Konsequenzen“ leben müssen. Auch hier gilt also: Nur gemeinsam werden wir stark sein. Wir brauchen dringend neue Ideen und Konzepte! Nur als Gemeinschaft (Community) werden wir die Systemkrise erfolgreich beenden. Sei auch Du in dieser spannenden Zeit dabei. Wir brauchen Dich!

Vielleicht möchtest Du ja Deine Gedanken, kreativen Ideen und Konzepte mit uns teilen? Nutze dazu doch bitte einfach den unten stehenden Kommentarbereich oder schicke mir Deine Meinung per E-Mail. Abschließend wünsche ich dir natürlich eine spannende Zeit bei Deinen Recherchen. Bis zum nächsten Mal – und nicht vergessen: Manchmal denke ich bereits vor dem Frühstück an sechs unmögliche Dinge…


Bildnachweis: Beitragsbild via pixabay.com / Fotograf: maraisea / Lizenz: Pixabay License
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