Hamburg: In der Speicherstadt

Wir beginnen den heutigen Tag wieder vom Jungfernstieg aus und besteigen noch einmal ein Alster-Schiff. Wir machen eine Fleet-Fahrt, und fahren von der Binnenalster durch die Rathaus- und die Schaartorschleuse in die Hafenelbe. Heute dreht sich einfach alles um die Speicherstadt. Die Speicherstadt ist ein riesiges Warenlager für Teppiche, Gewürze, Kaffee, Tabak und vieles mehr. Hier entsteht auch gerade der neue Stadtteil „Hafen-City“. Von unserem Schiff aus bekommen wir bereits erste Eindrücke von der Speicherstadt in Hamburg, bevor wir zu Fuß mehr ins Detail gehen werden.

Die Speicherstadt ist wohl das einstige Herzen des Freihafens Hamburg. Hier reiht sich ein roter Backsteinbau an den anderen. Waren aus aller Welt lagerten hier. In die alten Speicher ziehen jedoch immer mehr neue Mieter ein. Es ist wohl derzeit ziemlich „IN“, sein Büro in der Speicherstadt zu haben. Irgendwie sehen wir hier fast ausschließlich Werbeagenturen, Copy-Shops, Rechtsanwälte, Steuerberater, Fernsehstudios, Restaurants und Cafes.

Die Übergänge zwischen der „alten“ Speicherstadt und der „neuen“ Hafen-City sind sehr fließend. Daher ist es uns umso wichtiger, noch mal zu erleben, wie das früher hier so war. Deshalb entscheiden wir uns, das Speicherstadtmuseum zu besuchen. In einem über 100 Jahre alten Lagerhaus zeigt das Speicherstadtmuseum typische Waren und Arbeitsgeräte. Alte Fotos und Pläne verdeutlichen die Geschichte der Speicherstadt in Hamburg.

Echt scharf!

Hamburg, Spicy´s Gewürzmuseum Auch wir können noch den Charme der alten Speicherstadt in manchen Details erkennen. Wir sehen Teppiche aus Afghanistan, wie sie mit Aufzügen nach oben transportiert werden. Einige Spediteure fachsimpeln sogar über den globalen Weltmarkt, und dicke Laster fahren an uns vorbei. Auf unserem Weg durch die Speicherstadt entdecken wir ein weiteres Museum: Das Spicy´s Gewürzmuseum. Das müssen wir unbedingt sehen! Das wird ein Rundgang für unsere Sinne! Die Gewürze dürfen alle angefaßt, gerochen und wer mag, auch probiert werden. Fazit: Eine scharfe Sache!

Von den Düften und Aromen aus dem Gewürzmuseum noch völlig abgelenkt stehen wir dann plötzlich vor dem Eingang des Dungeon in Hamburg. Das Dungeon in Hamburg lädt uns ein, in die Geschichte der Hansestadt einzutauchen. Mit der Garantie, dass uns das Blut in den Adern gefrieren wird. Professionelle Schauspieler, aufregende Fahrgeschäfte, furchterregende Shows und spaktakuläre Effekte bringen uns die dunklen Zeiten zurück… Ob wir wohl mutig genug sind? Wir besteigen also den Fahrstuhl des Grauens – und los geht´s.

Um unsere Ängste etwas abbauen zu können, gehen wir in die Kaffeerösterei um die Ecke. Dort genießen wir erstmals eine gute Tasse Kaffee. Unser weiterer Weg führt uns dann den Hafen entlang. Wir spazieren noch einmal vorbei an der „Rickmer Rickmers“ bis zu den Landebrücken und dann weiter vorbei am Elbtunnel bis zum Fischmarkt. Wir genießen das schöne Weter und gehen noch weiter bis Altona (!). Irgendwie bin ich immer noch überrascht, dass meine Schuhe diesen Weg überlebt haben… Von dort machen wir uns mit der U-Bahn wieder auf den Weg zurück in unser Hotel.

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