Von Geld kann man NICHT leben!

Die Vorschläge und Ideen unserer Politiker im Zusammenhang mit der „Wirtschafts- bzw. Euro-Krise“ werden immer sinnloser. Aktuell wird darüber diskutiert, ob die neue Währung in Griechenland nun Dollar, Geuro oder Drachmen heißen soll. Es wird nun also wirklich jedem Menschen in Europa klar, daß die Situation völlig eskaliert. Mit anderen Worten: Das System hat versagt! Interessant dabei ist jedoch, daß man anscheinend schon „vergessen“ hat, welche Bank zu Beginn dieser „Wirtschaftskrise“ in den Mainstream-Medien präsentiert wurde. Diese Investmentbank aus den USA mit dem Hauptsitz in New York mußte nämlich am 15. September 2008 infolge der „Finanzkrise“ die Insolvenz beantragen! Der Name dieser Bank war Lehman Brothers. Am Rande bemerkt: Diese Investmentbank beschäftigte weltweit rund 30.000 Mitarbeiter/Innen.

In den letzten Wochen gerät eine weitere Bank aus den USA unter Druck.  Auch hier ist der Grund, daß durch „hochriskante“ Investitionsgeschäfte in den vergangenen Monaten milliardenhohe Verluste entstanden sind. Der Name dieser Investmentbank lauter J.P. Morgan. Eine Schlagzeile der letzten Tage lautete gar: „…der Vorstandsvorsitzende von J.P. Morgan hat versagt…“! Dieser Vorstandsvorsitzende mußte gar vor dem Kongress-Ausschuss der USA zu diesem Thema aussagen. Aber warum erzähle ich überhaupt davon?

Lehman Brothers und J.P. Morgan

In den USA gibt es eine Federal Reserve Bank (FED). In Europa würde man dazu auch „Zentralbank“ sagen. Seit dem Jahr 1913 gilt in den USA jedoch der „Federal-Reserve-Act“. Seit diesem Zeitpunkt befindet sich die FED auch in privater Hand. Ich möchte hier nur einige Eigentümer der FED aufzählen: N.M. Rothschild (London), Bank of England (London), Lazard LLC (New York), J.P. Morgan (New York), Schröder Bank AG (Hamburg/Berlin), M.M. Warburg (Hamburg), Lehman Brothers (New York), Kuhn Loeb & Co. (New York).

Was fällt uns da denn auf? Richtig, wir stoßen hier wieder auf die Namen Lehman Brothers und J.P. Morgan. Aus dieser Sichtweise heraus betrachtet ist es doch äußerst interessant, daß ausgerechnet der amerikanische Präsident, Herr Obama, seine Spezialisten zum EU-Gipfel entsendet, um Europa den Weg aus der „Krise“ zu zeigen. Nicht nur, daß bereits seit 1913 die Währungspolitik der USA (Dollar) bei einer privaten „Zentralbank“ liegt, die „üblichen Verdächtigen“ sind bzw. waren sogar Eigentümer dieser privaten „Zentralbank“. Da kann man wirklich nur mehr staunen. Herr Obama sollte also zuerst wohl die eigenen Probleme in den Griff bekommen, bevor er sich in die Problemlösung der Europäischen Union einmischt! Aber gerade im Wahlkampf ist es wohl einfacher von den eigenen Problemen abzulenken.

Neue Lösungsansätze

Aber nun sind wir bei einem schönen Wort angekommen: „Problemlösung“. Das Problem ist nicht, ob die Währung in Griechenland nun Euro oder Dollar heißt. Das Problem ist unser verzinstes Geldsystem selbst! Wir sollten uns also nicht mehr von diesen „kleinlichen“ Diskussionen unserer Politiker ablenken lassen. Nehmen wir die Sache doch ganz einfach selbst in die Hand. Es lohnt sich jedenfalls darüber nachzudenken. Ich bin davon überzeugt, daß ein Bewusstseinswandel bei jedem einzelnen von uns eingeleitet werden kann. Fakt ist, daß man von Geld allein nicht (über-)leben kann! Immer lebt man von der Arbeit anderer Menschen. Darüber hinaus stellt sich ja vermehrt heraus, daß das Problem nicht auf Griechenland beschränkt ist. Auch Spanien, Portugal, Italien, Irland usw. haben massive Probleme! Warum? Es handelt sich um einen Systemfehler! Es ist sogar noch viel schlimmer! Dieser Systemfehler ist seit hunderten von Jahren sogar bekannt!

Unnötige Arbeit

Sollten wir also nicht endlich diesen Systemfehler beheben? Diese Frage hat mich zu einem weiteren sehr interessanten Begriff geführt: „Unnötige Arbeit“. Aber halt? Was ist denn unnötige Arbeit? Kann es unnötige Arbeit überhaupt geben? Ich bin überzeugt, daß es heute schon viel zu viel „unnötige Arbeit“ und somit auch „unnötige Produkte“ gibt. Überlegen wir nur einmal wie viele Formulare es gibt. Wie oft werden beispielsweise lediglich die Steuerformulare geändert? Wie viel Zeit wird damit verschwendet derartige Steuerformulare auszufüllen? Wie viele Menschen verbringen ihre gesamte Arbeitszeit ausschließlich mit diesen Formularen? Wie viele Bücher oder Zeitschriften werden zwar gedruckt, jedoch nie gelesen? Ein weiteres Grundübel ist die Werbe- und Marketingbranche.

Werden unsere Produkte durch Werbung und Marketing wirklich besser oder gar brauchbarer? Wohl eher nicht! Brauchen wir wirklich 365 verschiedene Milchsorten in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen? Werden die vorhandenen Produkte durch Werbung oder Marketing billiger, umweltfreundlicher, gesünder oder gar nachhaltiger? Nein, genau das Gegenteil ist sogar der Fall. Werbung ist lediglich die Droge, welche unseren Konsumrausch verstärkt und befriedigt. Dieses Thema führt uns natürlich wieder zu den Begriffen Mainstream-Medien, Konzerne, Konsum, Kredite, Abhängigkeit, Versklavung usw.

Grundeinkommen und Freiheit

Wir arbeiten heute also vielfach nur deshalb, weil wir unsere Kredite abzahlen müssen. Die Kredite haben wir oft für Produkte aufgenommen, die wir in Wirklichkeit gar nicht benötigen. Es sind also meistens Konsumkredite und nicht Investitionskredite! Sollten wir nicht endlich wieder Spaß an unserer Arbeit haben? Sollte nicht jeder Mensch sein berufliches Umfeld nach seinen wirklichen Begabungen ausrichten können? Wären das nicht die Voraussetzungen für Erfüllung, Lebensfreude, Weiterentwicklung, Ideenreichtum, Vielfältigkeit und letztlich auch für wirtschaftlichen Erfolg? Ich denke schon!

Was wäre also, wenn jeder Mensch eine Art „Grundeinkommen“ erhalten würde? Mit diesem „Grundeinkommen“ könnte man die „Grundbedürfnisse“ decken. Es würde wohl von heute auf morgen weniger Armut auf dieser Welt geben. Es würden wohl wesentlich weniger Menschen verhungern. Jeder Mensch könnte endlich wieder kreativ werden. Man könnte endlich wieder sagen: „Mein Job macht mir Spaß!“. Die heute vorherrschende Sinnlosigkeit und Demotivation wäre schlagartig dahin! Die Produktivität würde wohl erheblich steigen. Die Krankenstände wüden geringer werden. Darüber sollten wir gemeinsam nachdenken! Mit anderen Worten: Der Name einer Währung ist uns egal! Wir wollen unsere Freiheit zurück!

Ein Kommentar

  1. Avatar
    Dirk P.
    01/06/2012

    Bitte teilt den Aufklärungslink gegen den ESM-Vertrag mit euren Freunden, Bekannten auf Facebook (an die Pinnwand des Freundes posten), per Mail und so weiter – die Zeit wird knapp, umso mehr sich darüber informieren, um was es sich bei diesem diktatorischen Ding handelt, umso besser!

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    http://www.youtube.com/watch?v=d6JKlbbvcu0

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