2012: Das Jahr der globalen Veränderung
Das Jahr 2012 ist nun schon einige Tage alt. Wir befinden uns also endlich in dem von den Mainstream-Medien hochgespielten Jahr der “Entscheidungen”. Da wird gern vom Weltuntergang bzw. “Armageddon” gesprochen. Die Situation spitzt sich zu – sogar mit einem klar definiertem Ablaufdatum: 21.12.2012. Auch dies ist wohl ein Beweis dafür, dass unser “System” immer mehr unter Druck gerät. Mit anderen Worten: Die mächtige Elite, welche im Hintergrund die Fäden zieht, muss immer mehr Kraft aufwenden, um dieses “System” am Leben zu erhalten. Welches Mittel hat hier in den letzten Jahrzehnten immer wieder zum Erfolg geführt?
Richtig! Angst. Wenn man die “versklavte” Mehrheit der Bevölkerung (also uns!) unter Druck setzt bzw. Angst verbreitet, dann können die Mächtigen dieser Welt ihre “Spielchen” mit uns ungehindert weiterführen. Da trifft es sich doch wirklich gut, dass diese Maya´s schon im Jahre 3.114 v.Ch. einen Kalender erstellt haben, der den Weltuntergang im Jahr 2012 vorhersagt. Zumindest wird dies mal so behauptet. Wenn man sich jedoch ein wenig detailierter mit dem “Maya-Kalender” beschäftigt, stellt sich sehr schnell heraus, dass es dabei viel mehr um eine Weiterentwicklung bzw. um einen Entwicklungssprung der Menschheit geht.
Alle Jahre wieder…
Und schon wieder einmal ist ein Jahr rasant an uns vorübergezogen. Schon seit einigen Monaten findet man in den Geschäftsregalen Weihnachtsschmuck, Lebkuchen und Geschenkspapier für den alljährlichen Countdown zum 24. Dezember, auch als “Weihnachtsfest” oder gar das “Fest der Liebe” bekannt. Aber halt! Es geht doch alles viel zu schnell?! Wir müssen uns doch noch mit so vielen “Freunden” am Weihnachtsmarkt auf einen Becher Glühwein oder Punsch treffen. Wir müssen doch noch so viele Weihnachtsgeschenke besorgen. Müssen wir eigentlich mit unserem Konsumverhalten das Wirtschaftssystem stets am Leben erhalten? Laufen wir doch immer weiter in diesem “Hamsterrad” unserer Konsumsucht. Dabei merken wir oft gar nicht mehr wie süchtig wir bereits nach dieser Droge mit dem Namen “Konsum” sind!
Viele von uns arbeiten dafür immer mehr und vor allem immer länger, um diese Droge auch weiterhin konsumieren zu dürfen. Wir sind ja schließlich auch mitten in einer Wirtschaftskrise. Da ist es doch sonnenklar, dass jeder von uns einen Beitrag leisten muss – oder? Wir müssen doch immerhin froh sein, dass wir noch nicht arbeitslos sind. Unsere Arbeitgeber sind doch diesem gewaltigen “Kostendruck” unterlegen. Alles wird teurer, die Märkte sind verunsichert, der Konsum geht zurück, das Personal kostet einfach zu viel Geld…
Die unabhängigen Experten der EU?
Es wird also nicht nur in Griechenland ein Ministerpräsident, der sich in den letzten Wochen bei den EU-Granden unbeliebt gemacht hat, ausgetauscht. Das nächste Sorgenkind wurde rasch gefunden und heißt Italien. Am 12. November 2011 trat Silvio Berlusconi von seinem Amt als Ministerpäsident Italiens zurück. In der Schuldenkrise den verantwortlichen Ministerpräsidenten auszutauschen, scheint eine beliebte Vorgehensweise geworden zu sein. Nur drei Tage vor Berlusconi trat ja auch der Ministerpäsident Griechenlands, Giorgos Papandreou, zurück.
Interessant ist dabei auch die Tatsache, dass Herr Papandreou erst im Jahr 2010 mit dem Quadriga-Preis ausgezeichnet wurde. Er wurde dabei für die Neustrukturierung der Finanzpolitik und die Abwendung eines Staatsbankrotts, in der Kategorie “Kraft der Wahrhaftigkeit” geehrt. Gerade einmal ein Jahr später klingt diese Tatsache beinahe schon unglaublich.
Südengland: Flaggschiffe und Seeschlachten
Unser letzter Tagesausflug im Rahmen unserer Rundreise durch Südengland führt uns heute nach Portsmouth. Die bedeutende Hafenstadt in der Grafschaft Hampshire liegt direkt an der Mündung des Solent in den Ärmelkanal. Bereits Heinrich VII. erkannte Ende des 15. Jahrhunderts die strategisch wertvolle Lage dieses Ortes und ernannte Portsmouth zum “Royal Dockyard”. Seither entwickelte sich dieser Hafenort zum mittlerweile wichtigsten Marinestützpunkt der Royal Navy. Von unserer Reiseleiterin erfahren wir auch, dass Portsmouth neben Dover der wichtigste Fährhafen Englands ist.
Das Militär spielt in Portsmouth also seit langer Zeit eine große Rolle. Hier sind wohl die meisten Schiffe der Royal Navy stationiert. Wir werden hier Kriegsschiffe, Flugzeugträger, U-Boote und Museumsschiffe besichtigen können. Nach einer kurzen Busfahrt von ca. 20 Minuten erreichen wir bereits diese lebendige Hafenstadt. Eine relativ neue Sehenswürdigkeit sehen wir gleich nachdem wir unseren Reisebus verlassen: Den Spinnaker Tower.
Steuer gegen Armut: Die Finanztransaktionssteuer
Der Tag des globalen Wandels (15. Oktober 2011) ist also vorbei. Wir können somit behaupten, dass wir dabei waren, als die Dinge richtig ins Rollen kamen. Es werden jedoch weiterhin unsere Steuergelder sinnlos ausgegeben, um die Banken zu retten.
Bleibt jetzt wirklich alles beim Alten? Ich denke nicht! Immer mehr Menschen – überall auf der Welt – sagen: “Genug ist Genug!” Die Idee ist geboren. Die Banken müssen gezähmt werden. Die Zukunft muss neu geschrieben werden. Die Idee hat spätestens am 15. Oktober 2011 volle Fahrt aufgenommen. Hoffentlich gehen wir weiterhin auf die Straßen. Hoffentlich schließen sich noch mehr Prominente an. Hoffentlich werden die Aktionen weiterhin auch von führenden Ökonomen dieser Welt unterstützt.
Die Menschen dieser Welt sind sich einig! Es sind mittlerweile viel zu viele, um weiterhin überhöhrt zu werden. Wir brauchen ein gerechtes und nachhaltiges Wirtschaftssystem. Für eine bessere und friedliche Zukunft. Für unsere Freiheit!
Bitte unterstützen Sie die “Steuer gegen Armut” und unterzeichnen Sie die Online-Petition.
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weiterführende Links:
Link: Steuer gegen Armut
Link: Online-Petition – Steuer gegen Armut
Südengland: Der Natur auf der Spur
Heute verlassen wir früh am Morgen unser Hotel in der Nähe von Exeter samt Gepäck und fahren weiter in Richtung Abbotsbury. Dabei legen wir eine Strecke von ca. 100 km zurück. Wir lassen heute also das County Devon hinter uns und erreichen nun das County Dorset. Wir erfahren, dass es im County Dorset rund 650.000 Einwohner gibt. Hier gibt es anscheinend den höchsten Anteil älterer Personen von allen Grafschaften in Großbritannien. Über 25% der Menschen in Dorset sind bereits 65 Jahre oder älter.
Ein Großteil der Strecke auf unserem Weg nach Abbotsbury führt uns an der traumhaften Küste von Dorest entlang. Wegen seiner außergewöhnlichen geologischen Formationen wurde diese Küstenlinie vor einigen Jahren sogar von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Es handelt sich dabei um den “Jurassic Coast”. Dieser Küstenabschnitt am südenglischen Ärmelkanal erstreckt sich auf einer Gesamtlänge von immerhin 150 km. Der “Jurassic Coast” ist wohl vor allem wegen der einzigartigen Fossilienfunde bekannt.
15. Oktober: Globale Revolution (aktualisiert!)
Vergangene Woche wurde in den Parlamenten Europas der Rettungsschirm für Griechenland massiv erweitert. In Deutschland war immer wieder von der “Kanzlermehrheit” die Rede. Auch in Österreich kam es zu lautstarken Wortduellen im Parlament in Wien. Wir hören Fachbegriffe wie “EFSF” oder “ESM”. Aber keine Angst dabei handelt es nicht schon wieder um einen neuen Virus, der unser Leben bedroht wie “EHEC” vor ein paar Monaten.
EFSF steht ganz einfach für “Europäische Finanzstabilisierungsfazilität” und ESM bedeutet “Europäischer Stabilitätsmechanismus”. Alles klar? Naja, wohl eher nicht – aber wen interessierts den schon im Detail? Wichtig ist doch, dass es die “Kanzlermehrheit” in Deutschland gegeben hat und das auch das österreichische Parlament diesen beiden “Finanzmechanismen” zugestimmt hat. Eine tolle Erklärung zum Begriff “ESM” habe ich bei YouTube gefunden. YouTube: Stoppt die EU-Schuldenunion
8 Stunden sind genug!
Unsere durchschnittliche Arbeitszeit pro Tag beträgt 8 Stunden. Egal ob körperliche oder geistige Arbeit – nach 8 Stunden lässt die Leistungsfähigkeit bzw. die Konzentration einfach nach! Ebenso dürfte wohl inzwischen allgemein bekannt sein, dass eine regelmäßig andauernde Überschreitung dieser “Normalarbeitszeit” in Form von Mehrarbeit bzw. Überstunden massive Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hat. Nicht umsonst wurden deshalb gesetzliche Regelungen zum Arbeitnehmerschutz in Form von Arbeitszeitgesetzen bzw. Verordnungen zu Ruhe- und Pausenzeiten erlassen.
Man möchte meinen, dass in einer zivilisierten Gesellschaft dieses Wissen dazu führt, dass derartige Verordnungen generell gültig sein sollten. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Bei Tiertransporten sind wir immer noch weit entfernt von solchen Regelungen. Noch immer dürfen nämlich Tiere über tausende von Kilometern transportiert werden. Obwohl das Leiden der Tiere mit der Länge des Transports proportional ansteigt.
Südengland: Am Ende der Welt?
Gestärkt von einem leckeren Frühstück verlassen wir heute ziemlich früh unser Hotel in der Nähe von Exeter. Es ist ein wunderschöner Tag und unsere Reiseleiterin verspricht uns bereits bei der Abfahrt einen unvergesslichen Tag. Unsere Busreise führt uns zuerst einmal über eine Strecke von ca. 200 km in die Ortschaft Marazion, direkt in der Grafschaft Cornwall gelegen. Dabei durchqueren wir traumhaft schöne Landschaften. Es ist irgendwie alles wie in einem Märchen-Land. Wie von selbst zaubert sich deswegen wohl auch ein Lächeln auf unsere Gesichter, welches den ganzen Tag anhält.
Für die Anreise benötigen wir ca. 2 Stunden. Unsere Reiseleiterin vertreibt uns die Zeit mit Informationen zu St. Michael´s Mount und Land´s End. Die Einwohner von Großbritannien glaubten wohl vor einigen Jahrhunderten tatsächlich daran, dass die Welt bei Land´s End endet. Deshalb bekam dieser Ort am westlichen Ende von England wohl auch diesen Namen. Tja, so wie es aussieht werden wir heute an das Ende der Welt reisen?!
Das Kartenhaus bricht zusammen
Als ich meinen letzten “Leitartikel” am 05. August 2011 mit dem Titel “Zeitenwende: Die Revolution ist jetzt!” veröffentlichte, hatte ich noch keine Ahnung davon, dass es am nächsten Wochenende zu Ausschreitungen in London bzw. in den Tagen danach in weiten Teilen von Großbritannien kommen würde. Als ich mit einem guten Freund heuer im Januar über unser vorherrschendes Wirtschaftssystem diskutierte, stellte ich unter anderem die Behauptung auf, dass der Goldpreis sich bis Oktober 2011 in die Richtung von USD 2.000,00 entwickeln könnte.
Irgendwie gerät das System (und damit wohl auch die mächtige Elite dieser Welt!) immer mehr unter Druck. Mit aller Macht (vor allem mit Hilfe der Mainstream-Medien) wird versucht, uns mit manipulierten Schlagzeilen am “Funktionieren” zu halten. Dabei wird es für diese “Elite” jedoch beinahe täglich schwieriger dieses System am Laufen zu halten. Immer mehr Informationen und “Geheimnisse” kommen ans Tageslicht. Man könnte fast meinen, dass dieses “Kartenhaus” zu wackeln beginnt.




